Am Beginn stand eine Ausstellungsidee: Die Kantonsbibliothek St.Gallen präsentiert ihre lateinische Literatur, zusammen mit Informationen über die lateinische Sprache. Organisiert wird das Ganze von der Fachschaft Klassische Sprachen der st.gallischen Gymnasien. Wichtigste Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler.

Während der Diskussion über das Rahmenprogramm entschied man sich, das Projekt auszuweiten. Es wurde zum «Lateinischen Kulturmonat» - einem vielfältigen und gehaltvollen Veranstaltungsprogramm rund um die Themen «Latein» und «Latein in der Ostschweiz», mit der Ausstellung als Herzstück. An der Planung und Realisierung beteiligte sich ein ganzes Netzwerk von Fachleuten, Institutionen und Sponsoren. Die eigentliche Projektgruppe umfasste sechs Leute aus den Bereichen Geschichte, Philologie, Schule und Medien.

Der «Lateinische Kulturmonat» dauerte vom 9. November bis zum 8. Dezember 2007 - daher auch der Name «IXber» (= «November»). Er wurde ein grosser Erfolg und stiess weit über die Ostschweiz hinaus auf Resonanz. Die Verantwortlichen entschlossen sich deshalb für eine Weiterführung. 2008 wurde bewusst ein schmales Programm geboten - man wollte verhindern, dass sich die Idee abnützt und die Ressourcen überbeansprucht werden. 2009 wird es wieder ein volles Programm geben.

Um inskünftig noch effizienter und nachhaltiger agieren zu können, haben die Verantwortlichen im Frühjahr 2009 zudem den Verein «Lateinischer Kulturmonat» (IXber) gegründet. Er versteht sich als Träger der Veranstaltungsreihe, will nach Möglichkeit aber auch weitere Akzente setzen - beispielsweise mit Lobbying und dieser Website.